Neujahrsempfang

Neu­jahrsemp­fang der katholis­chen Kirchenge­meinde Sankt Karl Bor­romäus
Berlin Grunewald, am Fre­itag, 12. Jan­u­ar 2018

Zum diesjähri­gen Neu­jahrsemp­fang waren Engagierte, Ehre­namtliche und Haup­tamtliche mit Begleitung geladen. Der Abend begann mit einem gemein­samen Gottes­di­enst, ehe der Emp­fang im Pfarrsaal von Sal­va­tor von Pater Bernd eröffnet wurde und dort bis in den späten Abend seinen Lauf nahm. 

Lesen Sie hier die  Fes­trede vom Pfar­rge­mein­der­atsvor­sitzen­den Peter Baron, der seine Worte dankenswert­er Weise zur Ver­fü­gung gestellt hat.


Liebe haup­tamtliche Mitar­bei­t­en­den, liebe Wohltäter unser­er Gemeinde, liebe ehre­namtliche Helferin­nen  und Helfer unser­er Gemeinde, liebe Gäste, lieber Pater Bernd,

Pater Bernd, Du hast zum diesjähri­gen Neu­jahrsemp­fang ein­ge­laden, um allen engagierten Gemein­demit­gliedern ein her­zlich­es Dankeschön zu sagen.

Als Vor­sitzen­der des Pfar­rge­mein­der­ates, möchte ich im Namen des Pfar­rge­mein­der­ates, des Kirchen­vor­standes und im Namen von Pater Bernd danken.

Danke an unsere haup­tamtlichen Mitar­bei­t­en­den!

Danke an unsere Wohltäter, die unsere Gemeinde finanziell unter­stützen!

Danke an unsere Ehre­namtlichen, die ich heute in den Vorder­grund stellen möchte!

Danke für alle Zeit und Mühen, die Sie – liebe Ehre­namtliche- im ver­gan­genen Jahr zum Wohle unsere Pfar­rge­meinde St. Karl Bor­romäus aufgewen­det haben!

Sie haben viel Zeit aufgewen­det, um zu helfen, wo Hil­fe nötig war.

Mir ist es bewusst, dass mit einem ein­fachen Dank nichts von dem wirk­lich gewürdigt wird, was Sie alle tat­säch­lich geleis­tet haben.

Gle­ich­wohl geht es natür­lich auch nicht, Ihre ehre­namtliche Arbeit ohne Dank als selb­stver­ständlich hinzunehmen.

Denn selb­stver­ständlich ist nichts von dem, was Sie alle tun.

Wir wis­sen alle, dass es im öffentlichen Leben so manchen Bere­ich gibt, der ohne ehre­namtlich­es Engage­ment gar nicht mehr existieren würde.

Vielle­icht habe es einige von Ihnen im Inter­net gese­hen:

Unsere Bun­des­fam­i­lien­min­is­terin Dr. Kata­ri­na Bar­ley startete im ver­gan­genen Jahr eine Social-Media-Aktion unter dem Mot­to: Du bist uner­set­zlich!

Sie rief dazu auf: „Jet­zt mit­machen und allen frei­willig Engagierten in sozialen Net­zw­erken Danke sagen.

Über 30 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land engagieren sich ehre­namtlich und machen unser Land jeden Tag lebenswert­er. Dieser Ein­satz ist uner­set­zlich und ver­di­ent unsere Anerken­nung, unseren Respekt und unseren Dank!

Sagen auch Sie jet­zt „Danke“ auf www.du-bist-unersetzlich.de

Als ich meine kleine Ansprache vor­bere­it­et hat­te, hat­ten bere­its fast 70.000 Men­schen im Inter­net Danke gesagt – heute waren es schon fast 75.000!

Danke für Frei­williges Engage­ment unter dem Mot­to: „Du bist uner­set­zlich“

Im Inter­net kann jed­er ein­fach klick­en und dort Danke sagen.

Wäh­le einen Post aus und teile deine Dankbarkeit mit anderen.

  • Du stehst selb­st früh auf. Du machst auch noch nach Feier­abend weit­er.
  • Du schenkst anderen deine freie Zeit.
  • Du machst Men­schen glück­lich.
  • Du reißt andere mit.
  • Du gehörst zu über 30 Mil­lio­nen Men­schen, die dafür sor­gen, dass wir gut und friedlich zusam­men­leben.
  • Du machst Deutsch­land bess­er.
  • Du bist uner­set­zlich.

Ehre­namt find­et sich so ziem­lich in jedem  Bere­ich, in dem Men­schen miteinan­der zu tun haben.

Darunter sind auch die Bere­iche des Lebens in unser­er Pfar­rge­meinde zu sehen.

Es ist für die Gesellschaft – und unser­er Pfar­rge­meinde- sehr wichtig, dass Men­schen wie Sie nicht weg­guck­en, son­dern lieber tatkräftig mit anpack­en.

Ihre Bere­itschaft zur ehre­namtlichen Arbeit ist bewun­dern­swert, ganz gle­ich, um welch­es Gebi­et es auch immer geht.

Ich kann vor Ihnen allen nur den Hut ziehen und möchte Ihnen von ganzem Herzen und im Namen aller Men­schen unser­er Pfar­rge­meinde Gemeinde her­zlich danken.

Ich möchte in diesem Jahr nicht jede Gruppe einzeln erwäh­nen –zumal die Wahrschein­lichkeit hoch ist, dass ich eine Gruppe nicht erwähne. Aber das gemein­sam Erre­ichte möchte ich in den Vorder­grund stellen.

Das haben wir – und damit meine ich den gesamten Pfar­rge­mein­der­at- im ver­gan­genen Jahr ein­drucksvoll fest­gestellt.

Wie einige von Ihnen wis­sen, hat­te der Pfar­rge­mein­der­at zum Ende des let­zten Jahres einen Work­shop durchge­führt.

Aus­lös­er diese Work­shops war, dass wir in diesem Jahr -2018- mit den Pfar­rge­mein­den Heilig Geist und St. Can­i­sius in die Entwick­lungsphase des Pas­toralen Raumes starten wer­den.

Wir vom Pfar­rge­mein­der­at woll­ten erörtern,

Wer wir als Gemeinde sind

Was uns als Gemeinde leit­et

Welche Ziele wir haben und

Vor welchen Her­aus­forderun­gen wir als Gemeinde ste­hen.

Die Teil­nehmenden des Work­shops hat­ten eine sehr inten­sive Diskus­sion über den Weg in den Pas­toralen Raum.

In der Diskus­sion kon­nten sie fest­stellen, dass unsere Pfar­rei St. Karl Bor­romäus mit  bei­den Stan­dorten in der Del­brück­straße und Tölz­er Straße zwei starke Stan­dorte hat. Mit bei­den Stan­dorten kann gut in den Pas­toralen Raum ges­tartet wer­den.

Dass wir zwei starke Stan­dorte haben, liebe Ehre­namtliche, ist Ihr Ver­di­enst!

An dieser Stelle möchte ich noch ein wenig vom Work­shop bericht­en, auch wenn die Ergeb­nisse in der näch­sten Sitzung des Pfar­rge­mein­der­ates disku­tiert und aus­gew­ertet wer­den sollen.

Die Teil­nehmenden am Work­shop waren sich einig.

Wir sehen keine aus­gren­zende Konkur­renz der bei­den Stan­dorte, son­dern vielmehr unter­schiedliche Stärken  in den bei­den Stan­dorten.

Auch auf­grund der Fusion bei­der Stan­dorte und der damit ver­bun­de­nen Erfahrun­gen sind wir gut aufgestellt.

Wie geht es jet­zt 2018 mit den Ergeb­nis­sen weit­er?

Die Ergeb­nisse des  Work­shops wer­den zusam­menge­fasst und in der näch­sten Pfar­rge­mein­der­at­sitzung besprochen.

Ich ver­rate kein Geheim­nis, wenn ich berichte, dass das Ergeb­nis des Work­shops  ein Buch der Stärken unser­er Pfar­rei zum Start in den Pas­toralen Raum darstellt.

Und wie bere­its erwäh­nt, sind wir nur deshalb so stark, weil Sie sich so sehr ehre­namtlich  engagieren!

Zum Schluss habe ich einen Wun­sch an Sie alle:

Liebe Haup­tamtliche, bleiben Sie weit­er­hin so engagiert zum Wohle unser­er Gemeinde!

Liebe Wohltäter, unter­stützen Sie unsere Gemeinde weit­er­hin finanziell!

Liebe Ehre­namtliche, bleiben Sie alle Ihrem Ehre­namt treu und motivieren Sie im Ide­al­fall weit­ere Men­schen, sich eben­falls zu engagieren unter dem Mot­to:

Mach Dich uner­set­zlich-Finde eine ehre­namtlich­es Pro­jekt in Dein­er Nähe, in Dein­er Pfar­rge­meinde!

Vie­len Dank für Ihre Aufmerk­samkeit.

Ich wün­sche uns allen einen entspan­nten und fröh­lichen Abend

Peter Baron, Pfar­rge­mein­der­atsvor­sitzen­der im Jan­u­ar 2018